2.Tag - Trelleborg - Ystad
- Reisevorbereitungen
- 1.Tag - Berlin - Trelleborg
- 2.Tag - Trelleborg - Ystad
- 3. Tag - Ystad - Åhus
- 4. Tag - Åhus - Asarum (bei Karlshamn)
- 5. Tag - Asarum - Karlskrona
- 6. Tag - Karlskrona
- 7. Tag - Karlskrona - Linneryd
- 8. Tag - Linneryd - Växjö
- 9. Tag - Växjö - Jönköpping
- 10. Tag - Jönköpping - Ödeshög
- 11. Tag - Ödeshög - Motala
- 12. Tag - Motala - Sandvik
- 13. Tag - Sandvik - Kolmården
- 14. Tag - Kolmarden - Nyköpping
- 15. Tag - Nyköpping - Mariefred
- 16. Tag - Stockholm
- 17. Tag - Mariefred
- 18. Tag - Stockholm
- 19. Tag - Mariefred - Trelleborg
- 20. Tag - Trelleborg - Berlin
In der Nacht wurde es dann noch kühler und obwohl ich mich warm
angezogen hatte, fror ich erbärmlich. Am Morgen mußte ich mir
stark zureden, bevor ich überhaupt versuchte aus dem Zelt zu
krabbeln. Es war stark bewölkt und sah sehr dunkel aus, was uns
dazu bewegte flinke Füße zu machen. Wir wollten so lange es geht
im Trockenen fahren. Wir packten zusammen und machten uns auf den
Weg. Zu unserer Überraschung klärte es auf und wir hatten den
ganzen Rest des Tages Sonnenschein. Später merkten wir, daß das
gar nicht untypisch ist für Schweden.
Es wurde eine schöne Tour über die Dörfer und durch die Felder abseits der Ostsee und der Hauptstraßen. Die für den Süden typischen Rapsfelder und Windräder begleiteten uns den ganzen Weg. Außerdem trafen wir auf die ersten Windmühlen und diese waren sogar echt. Denn was dem Deutschen sein Gartenzwerg ist dem Schweden seine Windmühle. Wir sahen im Laufe der Tour sehr viele kleine Schmuckstücke in den Gärten der Schweden.
Da wir sehr zeitig in Ystad waren, überlegten wir, ob wir noch am gleichen Tag nach Kåseberga fahren wollen, um uns Ales Stenar anzusehen. Das würde es uns ermöglichen am nächsten Tag eines etwas kürzere Route zu fahren. Ziel sollte Åhus sein. Nach kurzer Beratung fuhren wir los. Es machte richtig Spaß ohne das ganze Gepäck zu radeln.
Das Wetter war super. Die Steinsetzung liegt relativ weit oben an
einer Steilküste, von dort aus konnte man wunderbar den gesamten
Küstenstreifen einsehen. Die gesamte Zeit über, wo wir dort waren,
nutzte ein Paraglider den Aufwind am Hang und schwebte immer ganz
dicht über den Boden. Ales Stenar befindet sich auf einer ganz
normalen Wiese und so ist es nicht verwunderlich das dort Kühe
weiden - ODER? Na jedenfalls hieß die Devise: "Keine Angst vor
großen Tieren!"
Bei der Steinsetzung handelt es sich übrigens
um 59 aufrecht stehende Granitblöcke, die in Form eines
Schiffsrumpfes angeordnet sind. Die beiden äußeren Steine sind 67
Meter von einander entfernt. Ales Stenar soll in der Bronzezeit
errichtet worden sein.
Der Zeltplatz in Ystad ist sehr schön und ausgezeichnet ausgestattet. Es war sehr angenehm dort zu übernachten, obwohl es wieder empfindlich kalt war. In der Nacht sinken die Temperaturen Mai/Juni noch sehr stark ab. Es empfiehlt sich die Temperatur-Festigkeit der Schlafsäcke zu überprüfen.