12. Tag Motala-Sandvik
Heute gab es eine sehr anstrengende Strecke. Zuerst ging es mit
Gegenwind nach Borensberg und dann 18 km auf der Nordseite am
Göta-Kanal entlang. Eigentlich sollte dies ein sehr schöner und
erholsamer Streckenabschnitt werden, da die alten Treidelwege aber
gerade auf den Besuchersturm im Sommer vorbereitet wurden, artete
das ganze aus in "wir buddeln das Fahrrad erst ein und dann wieder
aus". Außerdem hatten wir sehr viel mit Rollsplitt zu kämpfen. Die
Pause war bei den Schleusentreppen in Berg geplant, kam aber
leider viel zu spät. Die Schleusentreppen waren wirklich sehr
beeindruckend und sehr interessant. Wir waren schon mächtig
kaputt, obwohl wir zu diesem Zeitpunkt erst 45 km zurückgelegt
hatten.
Es fiel uns ziemlich schwer weiterzufahren, aber wir hatten
schließlich noch ein gutes Stück vor uns. Glücklicherweise war am
Ortsausgang ein ICA, wo wir unsere Verpflegung für den heutigen
Abend besorgten. Beim Campingplatz würde es wahrscheinlich nichts
geben, da er mitten im nirgendwo zu liegen scheint. Bis zum
Zeltplatz waren es noch 10 km und es ging hoch und runter, hoch
und runter (bin gespannt wie das morgen wird). Es gab dort zwar
einen Shop, trotzdem war es gut, daß wir bereits alles hatten. Er
liegt sehr schön an einem See. Leider waren Schauer angekündigt,
deshalb haben wir uns für eine Hütte entschieden. Hoffentlich bin
ich morgen wieder besser drauf.
P.S.: Tom war immer noch wahnsinnig glücklich den
Fußball-Campingplatz verlassen zu haben. Er hat sich immer noch
nicht vollständig beruhigt.
Antje & Tom �TAY-TEC 2000
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